1. – 4. Schuljahr

Renate Mann

Ideenkiste: Mode

Ein Porträt mit Make-up, Lippenstift und Co
In fast jedem Haushalt schlummern vergessene Lippenstifte, Reste von Puder, Lidschatten und Make-up-Proben. Auf hellem Tonpapier in unterschiedlichen Farben wird mit Bleistift oder Zeichenkohle ein Porträt skizziert und mit Kosmetika koloriert. Die Bildnisse werden in einem Rahmen aus Papier (Vorlagen gibt es auch im Internet), lackiert mit Nagellackresten, als „Ahnengalerie präsentiert.
Schnittmuster als Malgrund
Die unübersichtlich erscheinenden Linien eines Schnittmusters ergeben ein verwirrendes Bild von unterbrochenen, gepunkteten, gestrichelten, schwarzen, roten, blauen und grünen Kurven und Geraden. Schnittmuster, die in einschlägigen Modezeitschriften, aber auch auf dem Flohmarkt erhältlich sind, werden zu einer bizarren Landkarte zweckentfremdet. Linien werden mit farbigen Stiften oder dünnen Pinseln nachgezeichnet und geben so ein verwirrendes Bild von Straßen und Wegen.
Coole Kleiderbügel für den eigenen Kleiderschrank
Immer mal wieder findet man vor Modeboutiquen eine Kiste, gefüllt mit Kleiderbügeln, die man mitnehmen darf. Auch Läden von internationalen Bekleidungskonzernen verschenken Kleiderbügel auf Nachfrage. Mit Wollresten, Bändchen oder in dünne Streifen geschnittene alte Kleidung oder Vorhänge kann man die Kleiderbügel umwickeln. Dazu muss man das Material am Anfang und Ende mit Nadel und Faden oder Kleber fixieren. Diese Kleiderbügel sehen nicht nur schön aus, sie lassen die Kleidungsstücke auch nicht herunterrutschen.
Gipshand als Ring- und Kettenständer
Man braucht einen Einmalhandschuh, den man in Partnerarbeit mit einem nach Anleitung angerührten, schnell abbindenden Gips füllt. Nach kurzer Zeit kann der Inhalt des Handschuhs noch ein wenig geformt werden und dann im Liegen trocknen. Nach einer Woche spätestens kann die Hülle vorsichtig aufgeschnitten und abgenommen werden. Angemalt, die Farbe mit Sprühlack fixiert, z.B. in einen Übertopf mit Sand gestellt, dient sie als Hingucker für diversen Modeschmuck.
Outfit für ein Kuscheltier
Wenn ein Kuscheltier auf Reisen geht, braucht es unterwegs und am Urlaubsort wie sein Besitzer entsprechende Kleidung. Aus einem alten T-Shirt oder Sweatshirt lassen sich leicht Kleidungsstücke nähen. Der Körper des Kuscheltiers gibt, auf den Stoff gelegt, das Maß vor. Dann werden die Teile mit Vor- oder Schlingstich zusammengenäht. Natürlich muss auch an eine Öffnung für den Kopf gedacht werden.
Catwalk auf einem Schuhkarton
Gibt man rechtzeitig Bescheid, sind Schuhgeschäfte gerne bereit, anfallende Kartons aufzubewahren. Diese werden zu einem Catwalk mit Farbe, Glitzerelementen und einer batteriebetriebenen LED-Lichterkette (ca. 20 LEDs) umgestaltet. Der Karton wird mit der Öffnung nach unten aufgestellt und der Deckel hochkant an einer Stirnseite festgeklebt. Mit einem Cutter wird in den Deckel eine Öffnung geschnitten. Spielfiguren können so mit selbst entworfener Mode präsentiert und für ein von der Klasse konzipiertes „Modejournal fotografiert werden.

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